Campingplätze, die wir mögen
Plätze, auf denen wir gern waren – vom Hofgut auf der Schwäbischen Alb über das Allgäu bis Venetien und Hamburg. Kurz, ehrlich, mit Tipps.
Über die Jahre waren wir auf vielen Plätzen. Hier sind die, die uns in guter Erinnerung geblieben sind – kurz und ehrlich. Die Eindrücke stammen aus unseren Besuchen; Preise und Ausstattung können sich seitdem geändert haben. Die aktuellen Infos findest du immer direkt beim Platz.
Bayern und Allgäu
Camping Bannwaldsee bei Füssen
Direkt am Bannwaldsee, gleich neben dem Forggensee, mit Blick auf die Berge oder den See von fast jedem Platz. Die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau liegen um die Ecke, die Tegelbergbahn auch – oben gibt es einen sehr guten Kaiserschmarrn, unten eine Sommerrodelbahn für Kinder. Für Radfahrer: Die Runde um den Forggensee ist rund 40 Kilometer lang und durchgehend schön. Die Gegend ist quasi meine Heimat.
Camping via Claudia in Lechbruck
Am Lechstausee im Allgäu – genau genommen am gestauten Lech, was du auf dem SUP auch merkst. Unsere Lieblingsplätze sind die nicht parzellierten Plätze auf der Wiese direkt am Wasser, vorn unter den Bäumen. Besonders gut für Camper mit Hund: Es gibt eine eingezäunte Hundewiese mit Bach und sogar eingezäunte Parzellen, auf denen die Hunde frei um den Camper laufen können.
Camping Ambach am Starnberger See
Ein Platz direkt am Ostufer des Starnberger Sees, mit etwas Glück bekommst du einen Stellplatz direkt am Wasser. Sonnenuntergang über dem See, SUP-Runde am Abend, im Wald hinter dem Platz schöne Spaziergänge – auch mit Hunden an heißen Tagen. Die Gastronomie in umgebauten Wohnwagen hat Charme.
Ausflugstipp: Mautstraße am Walchensee
Kein Campingplatz, aber ein Ort wie eine Postkarte: Die Mautstraße zwischen Einsiedl am Walchensee und der Jachenau führt an der Isar entlang. Perfekt für einen Tag mit Freunden, Picknick und Fotos. Übernachten ist dort nicht erlaubt und wird kontrolliert – also abends weiterfahren.
Baden-Württemberg
Hofgut Hopfenburg bei Münsingen
Mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, zwischen Schlössern, Höhlen und schönen Radwegen. Bekannt ist der Platz für seine Mietunterkünfte – Jurten, Schäfer- und Zirkuswagen. Für uns besonders: keine festen Parzellen, sondern freie Platzwahl auf mehreren Ebenen, dazu überdachte Grillhütten, ein moderner Sanitärbau und viele Tiere zum Streicheln. Esel sind das Maskottchen. Fühlt sich mehr nach Abenteuer und echtem Camping an als die meisten Plätze heute.
Naturcamping Bad Dürrheim
Ein kleiner, netter Platz an einem See, mit freundlichen Betreibern, modernem Kiosk und großem Spielplatz. Wer will, übernachtet in einem Holzfass. Ideal für ein, zwei Nächte.
Gitzenweiler Hof bei Lindau
Familienplatz in Bodenseenähe mit Abenteuerwald – dazu gibt es einen eigenen Artikel.
Norddeutschland
Knaus Campingpark Hamburg
Die Lösung für einen Kurztrip nach Hamburg mit dem Wohnmobil: Der Platz liegt in Schnelsen, gut versteckt hinter einem großen Möbelhaus zwischen Parkplatz und A7. Klingt laut, ist es aber erstaunlich wenig. Grün, ruhig, saubere Sanitäranlagen, der Bus in die Stadt fährt vor der Tür.
St. Peter-Ording
Strandparken, Übernachten, Tipps: dazu gibt es einen eigenen Artikel.
Italien
Union Lido in Cavallino
Kein Platz für Leute, die einsame Idylle suchen – aber ein Kinderparadies. Riesig, sehr sauber und gut organisiert: bewachter Sandstrand, Aquaparks, Restaurants, Supermärkte, Bäckereien. Man muss den Platz eigentlich nicht verlassen, und Kinder können sich recht frei bewegen. Nach Venedig geht es mit dem Bus zur Anlegestelle. Alle Stellplätze mit Strom, Wasser und Abwasser.
Marina di Venezia
Der Nachbar, einer der größten Plätze Europas – und einer, der polarisiert. Warum, zeige ich im Video oben.
Dänemark
Hvidbjerg Strand in Blåvand
Luxus direkt hinter den Dünen der Westküste – dazu gibt es einen eigenen Artikel.