Wohnmobile sind beliebte Ziele für Diebe – sowohl das Fahrzeug selbst als auch der Inhalt. Deshalb habe ich mir mit Harald Schäfer, dem Geschäftsführer von Caratec, angeschaut, wie eine gute Alarmanlage im Wohnmobil aufgebaut ist und worauf es beim Einbau ankommt.
Was eine Wohnmobil-Alarmanlage überwacht
Ein Wohnmobil ist schwieriger abzusichern als ein Pkw: viele Türen und Klappen, große Fenster, Dachluken, Serviceklappen, eine Heckgarage. Ein gutes System kombiniert mehrere Sensoren:
- Türkontakte an Fahrerhaus, Aufbautür, Heckgarage und Serviceklappen
- Innenraumüberwachung per Ultraschall oder Radar, die Bewegungen im Fahrzeug erkennt
- Neigungssensor gegen Abschleppen oder Räder-Abbauen
- Notstromversorgung, damit die Anlage weiterarbeitet, wenn jemand die Batterie abklemmt
- optional GPS-Ortung mit Alarm aufs Handy
Nachts im Fahrzeug
Wichtig für Camper: Eine gute Anlage hat einen Modus, in dem nur die Außenhülle scharf ist. So kannst du nachts im Fahrzeug schlafen, und trotzdem schlägt das System Alarm, wenn jemand eine Tür oder Klappe öffnet.
Der Einbau gehört in Profihände
Eine Alarmanlage greift in die Fahrzeugelektrik ein. Ein falsch eingebautes System löst ständig Fehlalarme aus – oder im Ernstfall gar nicht. Deshalb: von einer Fachwerkstatt einbauen lassen, die Wohnmobile kennt. Frag nach, welche Zugänge abgesichert werden und ob die Anlage mit der Fahrzeugelektronik (z. B. CAN-Bus) zusammenarbeitet.
Mehr zum Thema habe ich im ausführlichen Gespräch mit Caratec erzählt: Alles über Alarmanlagen.